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Existenzgründungen durch Frauen

Nur jeder dritte GründerIn ist eine Frau. Die Karriere als selbstständige Unternehmerin ist immer noch nicht selbstverständlich. Der Anteil von Existenzgründerinnen an allen Gründern stieg im Jahr 2018 auf 40%. Die Besonderheiten von Existenzgründungen durch Frauen werden hier vorgestellt, aber auch ganz konkrete Anlauf- und Informationsstellen sowie die Bedeutung von Netzwerken und Mentoring-Programmen für Existenzgründerinnen.



Gründungen von Frauen | Foto:(c) StartupStockPhotos/pixabay.com

Besonderheiten weiblicher Gründungen

Frauen haben unterschiedliche Motive sich selbstständig zu machen als Männer. Für Frauen spielt die Vereinbarkeit von Familie und Beruf eine wichtige Rolle. Die Flexibilität steht dabei im Vordergrund, die sich häufig in der Arbeitsorganisation widerspiegelt. Auch gründen Frauen zunächst häufiger im Nebenerwerb. Die Sicherheit eines Angestelltenverhältnis wird oftmals erst aufgegeben, wenn das Vorhaben Erfolg verspricht. Manche Frauen machen sich auch bewusst selbstständig um die gläserne Decke in Unternehmen zu umgehen. Weibliche Gründer sind häufig im Bereich der persönlichen Dienstleistungen anzutreffen. Ihre Zielgruppe sind demnach Privatkunden. Männer erhoffen sich durch ihre Selbstständigkeit zuallererst mehr Einkommen und mehr Status. Gründungen durch Männer finden häufiger im Bereich der wirtschaftlichen Dienstleistungen statt mit Fokus auf Gewerbekunden.

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Frauen tendieren zu Gründungen kleinerer Unternehmen und planen risikobewusster. Der Kapitalbedarf ist häufig geringer, dennoch fehlen häufig die nötigen Eigenmittel. Die Finanzierung des eigenen Projektes ist oftmals sehr schwierig. Kleinere Kreditsummen sind für klassische Banken meist nicht lukrativ, denn der Bearbeitungsaufwand ist groß. Wer dann noch kein bis kaum Eigenkapital vorweisen kann, hat es sehr schwer über den Bankenweg eine Finanzierung zu erhalten. Das Programm "Mein Mikrokredit"  von dem Bundesministerium für Wirtschaft und Energie bietet Abhilfe. Es listet Mikrokreditinstitute in allen Bundesländern auf. Kreditsummen gibt es bereits ab 1000 Euro. Speziell für Kleingründungen gibt es auch Förderdarlehen von der Mittelstandsbank KfW.

Staatliche Informationsangebote für Existenzgründerinnen

Bundesweit gibt es seit 2004 das Onlineportal "Existenzgruenderinnen.de", eine Zusammenarbeit der Gründerinnenagentur (bga) und des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie. Weitreichende Informationen zu den Themen wie die Phasen der Existenzgründung, die Festigung von Unternehmen und der Unternehmensnachfolge werden angeboten. Die bga bündelt Kontakte und Informationen zu Netzwerken und Beratungseinrichtungen speziell für Gründerinnen in ganz Deutschland. Sowohl bundesweite Informationen als auch regionale Angebote werden zur Verfügung gestellt.

Die "BMWi-Initiative FRAUEN unternehmen" möchte Frauen ermutigen den beruflichen Weg der Selbständigkeit zu gehen als auch junge Frauen und Mädchen für das Berufsbild der Unternehmerin begeistern. Für interessierte Schülerinnen, Studentinnen, Auszubildenden und Hochschulabsolventinnen gibt es Vorträge von Vorbild-Unternehmerinnen. Diskussionen zu allen Themen rund um die Existenzgründung durch Frauen werden angeregt.  Auch können gründungsinteressierte Frauen alles Wichtige über die Chancen und Anforderungen der beruflichen Selbstständigkeit erfahren. Die Initiative möchte außerdem die Präsenz und Sichtbarkeit von Unternehmerinnen in der Öffentlichkeit erhöhen. Veranstaltungen und Informationen unter www.frauen-unternehmen-initiative.de.

Mentoring-Programme speziell für Existenzgründerinnen

Gerade am Anfang der unternehmerischen Tätigkeit gibt es viele offene Fragen. Eine Existenzgründung ist ein komplexes Vorhaben. Von der aller ersten Idee bis zu einem funktionierendem Unternehmen oder einer freiberuflichen Tätigkeit, die den Lebensunterhalt finanziert, müssen viele Entscheidungen getroffen werden. Beim Einstieg in die unternehmerische Selbständigkeit kann daher Mentoring eine große Hilfe sein.

Diese Hilfe besteht darin, dass erfahrene Unternehmerinnen (die Mentorinnen) ihr Erfahrungswissen an Gründerinnen (den Mentees) weitergeben und diese gezielt fördern. Eine Mentorin nimmt dabei aber nicht die Rolle einer Unternehmensberaterin ein und kann eine solche auch nicht ersetzen. Beim Mentoring geht es um Unterstützung, Orientierungs- und Verhaltenshilfe auf dem Weg zur erfolgreichen Unternehmerin und eigenen Chefin.

Ein bundesweites Mentoring-Programm für Existenzgründerinnen ist "TWIN", ein berliner Programm nennt sich "Push-up". Das Mentoring-Programm TWIN-TwoWomenWin existiert bereits seit 2004. Rund 280 Mentorinnen haben bereits über 500 Mentees betreut. Der Verband Deutscher Unternehmerinnen (vdu.de) bietet in Kooperation mit der Käthe Ahlmann Stiftung das Programm bundesweit an. Das Ziel der Verband Deutscher Unternehmerinnen ist es weibliches Unternehmertum zu stärken sowie Frauen zu ermuntern, den Schritt in die Selbstständigkeit zu wagen. Erfolgreiche Unternehmerinnen geben ihr Wissen zu allen Fragen des unternehmerischen Alltags an Unternehmerinnen weiter, die mindestens 2 Jahre selbstständig sind. Gefördert werden Jungunternehmerinnen, die ihr eigenes Unternehmen gegründet oder ein Unternehmen übernommen haben. Erfahrene Unternehmerinnen begleiten die Jungunternehmerinnen ein Jahr beim Aufbau und Ausbau ihrer eigenen Unternehmen.

Das Push-up Mentoringprogramm ist ein regionales Programm, dass sich an Existenzgründerinnen und Frauen in der Gründungsphase richtet. Es existiert seit 2007. Bewerben kann sich jede Berlinerin, die eine konkrete Gründungsidee hat. Das Push-up Mentoringprogramm ist eine Zusammenarbeit der Genossenschaft WeiberWirtschaft sowie der Gründerinnenzentrale. Bewerben kann sich jede Berlinerin, die eine gute Unternehmensidee sowie bereits einen aussagekräftigen Businessplan erarbeitet hat. Eine Jury sucht die Mentees aus. Diese bekommen mindestens ein halbes Jahr eine Ansprechpartnerin zur Seite gestellt. Die Gründerinnenzentrale ist Teil der Genossenschaft WeiberWirtschaft mit Sitz in Berlin. Sie wendet sich an Frauen, die sich selbstständig machen wollen, vernetzt Gründerinnen und bietet einen umfassenden Überblick zur Existenzgründung.

Netzwerke für Unternehmerinnen

Männer bekommen die besten Jobs und Aufträge über gute Beziehungen. Frauen benötigen diese auch - sogar noch stärkere, um sich in der männliche dominierten Geschäftswelt zu behaupten. Der Erfahrungsaustausch mit Chefinnen und Unternehmerinnen, die es bereits geschafft haben und erfolgreich sind, ist goldwert. Gemeinsam durchstarten, Verbindungen knüpfen und Netzwerke auf lange Zeit aufbauen und eigene Erfahrungen weitergeben: Viel spricht für spezialisierte Frauennetzwerke. Business-Netzwerke für Unternehmerinnen gibt es in jedem Bundesland und für jede Branche. Die Ausrichtung und die Zielgruppen sind unterschiedlich, daher sollten sich Existenzgründerinnen mehrere Netzwerke anschauen - und dann ganz gezielt eine Auswahl treffen.

Professionelle Beratung für Ihre Existenzgründung

Es gibt viele Informations- und erste Anlaufstellen für Frauen, die sich selbstständig machen. Staatliche Angebote sind gute (erste) Anlaufstellen um sich einen Überblick über die Anforderungen einer Existenzgründung zu verschaffen. Ein Existenzgründerberater der sie vor, während und nach der Gründung mit wertvollen Tipps und Hilfestellungen unterstützt, ersetzen diese Informationen nicht. Die einzelfallbezogene und konkreten (wirtschaftlichen) Themen Ihrer Existenzgründung können Sie mit einem professionellen Berater besser meistern. Businessplan, Rentabilitätsvorschau, Marketingkonzept, Finanzierungs- und Fördermittelbeantragung, Gewerbeschein, Rechtsformwahl und weitere rechtliche und steuerrechtliche Regelungen in ihrem konkreten Fall - dabei kann nur ein Existenzgründungsberater helfen.

Foto:(c) StartupStockPhotos/pixabay.com

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